Bildkomposition

Die Komposition bzw der sinnreiche Aufbau von Bildern ist imens wichtig, um beim Betrachter wohlgefallen oder mißfallen auszulösen. Die Zeit hat jedoch schon viele solcher Regeln für die sinnvolle Bildkomposition hervorgebracht.

Ich habe auf der Suche nach (neuen, ungewöhnlichen) Kompositionsregeln in der Fotografie die folgenden Grundlagen gefunden:

Natürlich gilt die allseits bekannte Drittelregel/Goldener Schnitt ebenfalls als Methode, jedoch ist mir diese viel zu populär und zu gebräuchlich.

Diagonalmethode

Die Diagonalmethode bietet den Vorteil, das die Starken Punkte nicht auf den typischen vier Schnittkanten der Drittelregel liegen müssen, sie können frei entlang der 45 Grad Diagonalen verteilt werden, müssen jedoch dann aber ganz exakt auf diesen Linien liegen und dürfen keinen Millimeter (auf A4 gerechnet) abweichen – das ist ganz wichtig.

Diagonalmethode

Auf diesen Linien entlang dürfen starke Punkte wie Augen, Hände oder Alltagsgegenstände liegen.

Dreiecksmethode

Die Dreiecksmethode beruht auf der christlichen Malerei und vermittelt durch das aufgestellte Dreieck eine harmonische, ordnende und göttliche Wirkung auf den Betrachter, es strahlt eine starke Ruhe aus.

Dreieckskomposition

Besonders interessant bei diesem Bild ist auch der geschlossene Blickkontakt aller Personen zu einander, er verläuft von rechts-unten nach links-unten bis zur Spitze des Dreiecks hinauf – dies bildet ebenfalls ein starkes Dreieck im Bild.

Nachteil ist hierbei, das diese Bilder oft statisch und starr wirken. Diesen Effekt kann man verhindern, indem die Seitenlängen unterschiedlich lang gestaltet werden.

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