Lumix G9 Slowmotion

Ich habe mir letzten Freitag die LUMIX G9 gekauft, um sie am darauffolgenden Samstag als Slowmotion-Maschine auf einer Hochzeit einsetzen zu können – so dachte ich jedenfalls.

Natürlich war mir bewußt, das die LUMIX G9 im Slowmotion-Betrieb kein Autofokus anbietet – wie alle anderen Hersteller übrigens auch. Womit ich jedoch nicht gerechnet hatte, ist die Tatsache, das das manuelle scharf ziehen während der Videoaufnahme in Bewegung auf dem kleinen Kameradisplay extrem schwierig ist. Die ausreichende Beurteilung der Schärfe ist auf dem recht kleinen Klappdisplay nur sehr schwer möglich und gleicht eher einer Schätzung statt präzieser Arbeit.

Dennoch hat sich ein Arbeitsschema herausgestellt. Ich bringe die Kamera mit dem Modusschalter in den M-Betrieb, fokussiere kurz die Szene an, schalte das Modusrad auf Video und beginne die Slowmotion mit der LUMIX G9.

Diese herangehensweise funktioniert ziemlich gut, jedoch bei beweglichen Zielen muss natürlich manuell nachfokussiert werden.

Grundsätzlich würde ich jedoch für den Videobetrieb einen externen HDMI Fieldmonitor gringend ans Herz legen – ich werde mir auf jeden Fall einen solchen zulegen, um die Schärfe auf einem 7″ großen Display besser beurteilen zu können als auf dem kleineren Kameradisplay. Vermutlich ist die auch genau der Grund warum Profifilmer immer einen Monitor an der Cam montiert haben.

Was sogar noch wichtiger ist in diesem Zusammenhang ist eine flackerfreie Videoleuchte, sofern Ihr indoor filmen möchtet und das Tageslicht nicht nutzen könnt.

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