Panasonic Lumix FZ2000

Die FZ2000 ist seit einigen Wochen fester Bestandteil meines Geräteparkes. Wie mir die Arbeit mit der neusten Wunderwaffe aus dem Hause Panasonic gefällt, lest Ihr in diesem Beitrag.

Ein kleiner Erfahrungsbericht zu diesem Modell im Bezug auf die Fotografie und im speziellen die Videografie/Slowmotion.

Habtik

Als ich die Kiste ausgepackt habe und die Kamera das erste Mal in der Hand hielt ist mir klar geworden „das Ding ist schwer aber so richtig…“. Geplantes Einsatzgebiet für dieses Stück Technik ist die Videografie und im speziellen die Slowmotion – ich liebe Slowmotion.

Das Gewicht von etwas über 1kg resultiert sicherlich auch daher, da eine ganze Menge teures und schweres Glas verarbeitet wurde, denn es soll ja eine Offenblende von F2.8 auf 500mm versprechen.

Zwar ist das Gehäuse größtenteils aus Plastik, das tut der Sache aber keinen Abbruch im Gegenteil, denn sonst wäre dieses neue Schlachtschiff aus dem Hause Panasonic noch schwere als es ohnehin schon ist.

Funktionsumfang

Wo soll ich da bloß anfangen?
Grundsätzlich beherrscht die FZ2000 alle Funktionen die gestandene Lumix-User kennen, dies sind also:

  • P, A, S, M-Modus
  • Kreativ-Filter
  • 4k Foto
  • 4k Video
  • Post-Fokus
  • Fokus-Stacking
  • Stopmotion
  • Timelapse/Zeitraffer
  • WLAN
  • Motivprogramme
  • Bildstabilisator im Objektiv
  • Fotografie und Videografie mit Gradationskurven
  • Mehrfachbelichtung
  • interne RAW Bearbeitung in der Kamera
  • Videoformate MP4, MOV
  • Mikrofon-Eingang
  • Kophörer-Ausgang
  • Kabel-Fernauslöser
  • grandiose Fernsteuerung via Smartphone auch im Videobetrieb
  • HDMI-Ausgang
  • Fokus-Peeking
  • Zebra
  • Gesichtserkennung
  • SnapMovie
  • Schwarz-Weiß Live View
  • künstl. Horizont

Als Besonderheit möchte ich aber mal einige Eigenschaften nennen die nicht an jeder Kamera und im speziellen an Lumix-Kameras zu finden ist.

  • Tolle Offenblende von F2.8
  • eingebauter ND-Filter mit drei Stufen
  • kaum hörbare Fokus- und Zoom-Motoren
  • sehr gutes Universal Zoom-Objektiv
  • sehr guter Bildstabilisator
  • 120fps im Slowmotion-Betrieb variabler Bildrate
  • spezieller einstellbarer drei-stufiger Langsam-Zoom
  • Quick & Slow Modus
  • Dolly- bzw. Hitchkock-Zoom
  • Silent Shutter
  • Bildprofil Cine-Like-Dynamisch
  • Bildprofil Cine-Like-Video
  • Pedastal-Einstellungen
  • Selfie-Display
  • viele frei programmierbare Funktionstasten
  • unlimitierte Videoaufzeichnung ohne zeitliche Begrenzung

Um nur einige zu nennen.

Schwarz-Weiß Live View

Dieser spezielle Anzeigemodus ist dafür gedacht, das manuelle Fokussieren mit hilfe des Focuspeeking besser am Kameramonitor beurteilen zu können. Durch die schwarzweiße Darstellung hebt sich das farbige Peeking der Bildkanten wesentlich deutlicher hervor und die Bildschärfe kann besser beurteilt werden als bei einer farbigen Darstellung am Display.

Die monochrome Anzeige hat natürlich keinerlei Auswirkung auf das tatsächliche Bild, denn dies wird mit den vorgegebenen Bildprofilen der Kamera aufgenommen.

Bildstabilisator

Die optische Stabilisierung des Objektivs ist eine Offenbarung. Der Stabilisator greift ordentlich und beherzt zu, erkennt aber sehr gut den Unterschied zwischen ungewolltem wackeln und einem gewolltem Schwenk – das ist wirklich gut.

Fotografie

Zwar ist der Sensor mit der Größe von 1″ für jemanden der APSC-Größen oder auch MFT-Sensorgrößen bevorzugt recht klein, dennoch ist es mit der FZ2000 spielend leicht möglich Personen und Portraits butterweich vor einem unscharfen Hintergrund frei zu stellen.

Zwar ist in einigen YouTube-Videos davon die Rede, das die Bildschärfe des Objektivs nicht mit einer Festbrennweite vergleichbar ist aber ich finde die übertriebene Euphorie um brutale Bildschärfe vollkommen überzogen. Was haben nur die „alten Fotografen“ gemacht deren damalige Technik noch nicht einmal halb so gut war wie heute, sie haben Kunstwerke geschaffen – und genau darum geht es in der Fotografie.

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