Sind EF-M Objektive schlechter?

Das Marketing aus dem Hause Canon rührt die Werbetrommel für die DSLM-Reihe ordentlich. Wenn es nach Canon geht, sollte jeder User seit gestern eine EOS M statt einer EOS D Kamera haben. Doch ein Vergleich des bisher extrem sperlichen Angebots an Linsen lässt mich doch etwas stutzen.

Ein Vergleich der typischen Kitvarianten des Canon EF-M 15-45mm 1:3.5-6.3 und des Canon EF-S 18-55mm 1:3.5-5.6 zeigt deutlich, das die spiegellose Objektiv-Variante (EF-M) gegenüber dem DSLR-Objektiv (EF-S) 10mm Brennweite einbüßt und sogar in der End-Blende deutlich schlechter ist, fast eine ganze Blende. Folglich ist die Brennweiten/Blenden Kombination des neueren EF-M-Objektivs deutlich schlechter als der des alt hergebrachten DSLR-Objektivs.

Hinweis | natürlich besitzt das kleine EF-M Objektiv ein anderes Auflagemaß, folglich ändert sich der innere Aufbau des Linsensystems, dies jedoch zu lasten der Leistung zu tun halte ich für fatal.

Ein anderes Beispiel sind die Teleobjektive EF-M 55-200mm 1:4.5-6.3 vs EF-S 55-250mm 1:4.0-5.6. Das klassische Objektiv der DSLR bietet 50mm mehr Brennweite und ist sogar noch fast eine ganze Blende lichtstärker, bietet folglich mehr Freistellung in der End-Brennweite.

Die Politik die Canon hier betreibt ist für mich etwas rätselhaft. Ich kann mir auch nicht erklären woran dies liegt, denn mit solch schlechten Objektiven wird mich Canon leider nicht motivieren können zum spiegellosen EOS M System zu wechseln.

Es sei denn, Canon ist sich gar nicht so sicher ob es überhaupt mit der kleinen DSLM weiter gehen soll. Denn aktuell haben sie ja die Canon R unter das Volk geworfen.

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