NEEWER NW-800

Heute ist das NEEWER NW800 Kondensatormikrofon bei mir eingetroffen. Pünktlich um 18:30 Uhr klingelte der Amazon-Mann und übergab mir das lange ersehnte graue Paket.

Das NW800 werde ich zukünftig in meinem YouTube-Kanal als Sprach-Mikro nutzen, um meine Videos zu vertonen oder um nachträgliche Voiceovers anzufertigen. Grundsätzlich versuche ich mich an ein persönliches Setup heranzutasten, bei dem der Ton out of Camera exquisit ist und ich in der Nachbearbeitung so wenig wie möglich Aufwand habe.

Neewer-NW-800
Neewer-NW-800

Meine beiden Hauptkameras, die Panasonic Lumix G70 und die große Nikon D7100 haben einen eigenen Mikrofoneingang und ich versuche nun das NEEWER NW-800 direkt an diesem Anschluss zu betreiben. Natürlich handelt es sich bei diesem Kondensatormikrofon um ein Mikrofon das Phantompower benötigt, dennoch stellt sich die Frage ob es vielleicht nicht doch reicht es auch ohne Phantompower zu betreiben?

Das NW-800 an der Nikon D7100

Ziel ist es, das NEEWER NW-800 direkt mit der Nikon D7100 nutzen zu können. Ich habe das Kondensatormikrofon daher direkt in den Mikrofonanschluss der D7100 gesteckt, den Audiopegel an der Kamera eingestellt und siehe da, der Ton ist wirklich erstklassig. Super!

Ein brauchbarer und excellenter, rauschfreier Ton stellte sich ber der Nikon bereits bei einem mittlerem Wert von 8-10 ein. Die Nikon bietet mit einer maximalen Verstärkung von 20 also noch reichlich Reserven nach oben – das ist gut.

Der Nikontest war unerlässlich, da die Nikon einen Kopfhörerausgang am Kamerabody besitzt und ich auf diese Art und Weise den Ton sehr gut beurteilen kann – ich möchte mich nicht ausschließlich auf die Pegelanzeige verlassen. Ich gehe natürlich auch davon aus, das Nikon bei den Nachfolgemodellen der D7200 und der D7500 nichts am Mikrofoneingang verändert haben und daher an diesen Modellen das gleiche Audio-Ergebnis liefern.

Das NW-800 an der Lumix G70

Nun ist es jedoch so, das ich vorwiegend mit der Panasonic Lumix G70 filmen werde, da das Handling mit der G70 um längen besser ist als mit der Nikon.

Der erste Versuch war jedoch ernüchternd, denn der Ton war sehr leise. Leider musste ich die Videos auch erst auf das Smartphone oder den PC übertragen, um die Tonqualität beurteilen zu können – das hat etwas genervt.

Letztendlich musste ich jedoch den Vorverstärker der Lumix G70 auf Maximum stellen, um ein brauchbar lautes Signal in Verbindung mit dem NEEWER NW-800 zu erhalten. Die G70 in Kombination mit dem Mikrofon ist daher am Limit angelangt und der Ton ist zwar wirklich erstklassig aber dennoch etwas zu leise.

Ich gehe nicht davon aus, das die Vorverstärker der G70 schlecht oder gar schwach sind, sondern ich vermute, das die Eingangsimpedanzen der Nikon- und Lumix-Verstärker unterschiedlich sind. Beispielsweise habe ich auch ein Lavalier-Mikrofon im Einsatz das an der Lumix G70 einen excellenten Ton liefert, jedoch an der Nikon viel zu leise ist.

Fazit

Grundsätzlich ist der direkte Betrieb des NEEWER NW-800 an einer DSLR oder DSLM möglich – genau das wollte ich ja herausfinden. Der Ton ist ausgesprochen gut und sehr rauschfrei, um nicht sogar zu sagen, ich habe überhaupt kein Rauschen wahrgenommen. Die Nierencharakteristik schließt Fremdgeräusche hinter, rechts und links des Mikros weitesgehend aus und nimmt folglich vorwiegend die Stimme des Sprechers auf.

Die Nikon D7100 passt ideal mit dem NEEWER NW-800 zusammen (genau genommen deren Impedanz) und liefert das beste Ergebnis in dieser Kombination. Zudem besitzt die Nikon genügend Potenz um das Mikro auch ohne Phantompower ganz locker und easy zu betreiebn. Beruhigend ist auch die noch reichlich zur Verfügung stehende Reserve der Vorverstärker, die somit auch für die noch so leisesten Anwendungen spielend ausreicht.

Die Impedanz in Kombination mit den ebenfalls hervorragenden Verstärkern der Lumix G70 fällt jedoch etwas ungünstiger aus. Der Ton ist zwar ebenfalls exquisit, jedoch etwas leiser. Für dieses Setup ist es sinnvoller eine separate Phantomspeisung zwischen Mikrofon und Kamera zu nutzen.

Alternativ kann der Ton auch in der Postproduktion nachgepegelt werden, jedoch wollte ich so wenig wie möglich Aufwand in die Nachbearbeitung stecken, daher werde ich den Weg über die Phantomspeisung gehen, um den Ton bereits Out of Camera perfekt zu haben.

NEEWER-Gold-Phantompower
NEEWER-Gold-Phantompower

Natürlich bietet NEEWER eine eigene Phantomspeisung bei Amazon an, diese habe ich auch sogleich bestellt. Erst im Nachgang habe ich einige negative Stimmen zu dieser Stromversorgung im Internet gefunden – aber egal, ich probiere es auf jeden Fall aus.

Wie sich diese preiswerte Phantomspeisung von NEEWER im Einsatz schlägt, könnt Ihr im nächsten Beitrag nachlesen.

Links

Hier findet Ihr den Link zur Herstellerseite.

http://NEEWER.com

YN565EX verzögert iTTL

Kurzer Hand zum Asia-Blitz Marke YONGNUO gegriffen. Ob dies nun eine Enttäuschung oder gar der Geheimtipp ist wird sich nun herausstellen.

Ich war in der Mittagspause doch noch fix beim Fotohändler meines vertrauens und habe zum YONGNUO YN565EX gegriffen.

Ich habe mich aufgrund der absolut positiven Erfahrungen mit diesem Produkt erneut für ein YONGNUO-Gerät entschieden. Aktuell habe ich weitere fünf manuelle Systemblitze dieser Marke im Einsatz.

Zusätzlich habe ich auch noch zur dazugehörige Funkstrecke in Form des YN522N gegriffen, um entfesselt blitzen zu können.

Zu hause angekommen konnte ich es mir nicht nehmen lassen das System sofort mal auszuprobieren. Fix den Blitz ausgepackt, die Funkstrecke aufgesteckt und eingeschaltet.

Verzögerung um 1s

Nach einigen Probeschüssen und der Freude über die akkurate Belichtung stellte ich langsam fest, das der Blitz und die Kamera leicht verzögert auslösen, immer um etwa 1 Sekunde und das ist sehr viel Zeit wenn wir bedenken einen Moment abzupassen der vielleicht nur eine 300/s dauert.

Gut dachte ich dann, vielleicht braucht die Funkstrecke eine Einschwingzeit und verzögert dadurch, also den Blitz direkt auf die Nikon geschraubt und erneut probiert.

Das Phänomen änderte sich leider nicht, es blieb bei einer Verzögerung von etwa 1s. Auch das checken der Kameraeinstellungen brachte keine Lösung. Die Suche in einigen Internetforen zu diesem Thema brachte Lösungsansätze wie Vorblitze gegen rote Augen und der gleichen… ääähhm… wir reden hier über die D7100 und nicht über eine Kompaktkamera, solch eine Funktion habe ich im manuellen Modus noch nie entdecken können.

P, A, S, M Modus betroffen

nikon-automatik-modusHeute war ich mit meiner Kamera und dem Blitz bei Enjoyyourcamera im Ladengeschäft um das Problem von den Fachleuten begutachten zu lassen. Nun stellt sich sogar heraus, das der YN565EX die Verzögerung ausschließlich im Modus P, A, S, M besitzt, in der vollautomatischen Betriebsart (grüne Kamera) der Nikon funktioniert der Blitz tadellos und ohne spürbare Auslöseverzögerung.

Dank der Kollegen dort habe ich auch ohne zögern mein Geld erstattet bekommen – merci und Danke für Eure Hilfe. Rätselhaft und seltsam bleibt es trotzdem.

Fazit

Versteht mich bitte nicht falsch aber ich liebe die YONGNUO-Blitze, ich habe fünf manuelle YN560III im Einsatz und die Dinger sind extrem zuverlässig und rubust wie Kruppstahl – aber scheinbar liegt beim iTTL YN565EX ein Konstruktionsproblem oder Firmwareproblem vor. Dies muss dringend behoben werden denn im Bereich der Action- oder Event-Fotografie ist 1 Sekunde schon viel zu viel Zeit die vergeht.

Ich werde in Sachen Nikon-TTL jetzt testweise mal zum METZ 44 AF1 greifen.

Verwandte Links

Einen Artikel mit ähnlicher Diagnose habe ich in diesem Forum gefunden: http://www.nikon-fotografie.de/vbulletin/blitzen-studio-und-zubehoer/241414-ausloeseverzoegerung-mit-yongnuo-yn565ex.html

Link zu Enjoyyourcamera.com:
http://www.enjoyyourcamera.com

Link zu Neunzehn72.de:
http://neunzehn72.de/test-yongnuo-yn568ex-mit-nikon-und-canon-ttl/

Wenn Ihr ähnliche Erfahrungen habt, dann hinterlaßt mir gerne einen Kommentar.

Euer Ray Getty

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Foto: Ray Getty
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Euer Ray Getty

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Nun stand Andreas bei mir im Studio und wir haben nur so aus Spass ein paar schöne Portrait-Fotos gemacht.

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Im Beispiel von Andreas habe ich den Rest des Motives vollständig schwarz frei gestellt, dadurch wirkt das Portrait sehr abstrakt und die Bildwirkung erhöht sich dadurch ganz dramatisch für den Betrachter, da der Blick sofort ohne störende Einflüsse in das Zentrum des Fotos fällt.

Besonders markannt und sehr beliebt, ist der kreisrunde Lichtreflex in den Augen, Ihr kennt ihn sicherlich bereits aus vielen Musikvideos oder von Hochgalnz Fashion-Magazinen.

Übrigens… ich freue mich auch, wenn Ihr mir auf Facebook oder den anderen sozialen Netzwerken wie Twitter, Pinterest oder Instagram folgt… Und natürlich freue ich mich auch wenn Ihr mir dort einen Like für meine gleichnamige Seite spendiert 🙂

Bis dahin, Ray Getty

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Das Licht-Setup

Für dieses Foto habe ich ein typisches RIM-Light Setup aufgebaut. Als Softboxen habe ich je zwei Stripelights in der Größe 180×30 cm benutzt. Das linke Stripelight hatte etwa die Hälfte der Leistung des rechten. Im Vordergund unterhalb des Kopfes habe ich einen silbernen Reflektor mit 80 cm Durchmesser an einem Galgen positioniert.

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