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Das Tokina 11-16mm F2.8 hat ein Problem

Nachdem ich mir gestern voller Stolz das Tokina 11-16mm F2.8 für die Canon EOS 200D gekauft habe und ich anfangs extrem begeistert von der Bildschärfe war, so bin ich gerade überaus enttäuscht von dem Objektiv.

Das Tokina 11-16mm F2.8 hat ein Problem… Der Haupteinsatzzweck soll die Astrofotografie in Norwegen sein. Ich habe daher einige Testfotos an meinem heimischen Fenster in die Nachtlandschaft gemacht und dabei sind mir eigenartige Streifen und farbige Bereiche im Bild aufgefallen – zuerst dachte ich das sind UFOs und ich wollte schon die NASA anrufen.

Reflexionen durch vagabundierendes Licht

Reflexionen durch vagabundierendes Licht im Tokina 11-16mm F2.8

Im Bild gut zu erkennen (s. oben) sind rechts oben zwei helle Streifen und darüber ein bläulicher Bereich. Ich vermute ganz stark, das dies interne Linsenreflexionen an Glaskanten im Objektiv selber sind.

Da ich grundsätzlich ohne Gegenlichtblende fotografiere, habe ich einen weiteren Test mit aufgeschraubter Gegenlichtblende unternommen – leider ohne Erfolg. Die Streifen und der blaue Spot ist nach wie vor im Bild vorhanden und resultiert sicherlich aus der Straßenbeleuchtung die unterhalb meines Fensters in das weitwinklige Objektiv einstrahlt und an Linsenkanten ungünstig reflektiert wird.

Ich war heute in meiner Mittagspause daher wieder bei Foto-Haas und durfte das Objektiv gegen ein anderes umtauschen und werde heute Abend in einen zweiten Versuch starten.

Still Life – Lensflares

Ich bin gestern mit der wunderbaren OMD EM10 in den Laher-Wiesen in Hannover unterwegs gewesen um ein paar Lansflares der untergehenden Abendsonne einzufangen.

Hannover Laher Wiesen - Foto: Ray Getty - Olympus

Hannover Laher Wiesen – Foto: Ray Getty – Olympus

Das Bild habe ich so wie ihr es hier seht direkt in der OMD EM10 aufgenommen, es wurde also nicht am PC nachbearbeitet. Auch wenn ich die OMD erst seit ein paar Tagen habe, so bin ich von der Leistungsfähigkeit dieser kleinen DSLM völlig begeistert.

Auch wenn es sich bei diesem System um einen M4/3-Sensor handelt, ist das Freistellpotential vollkommen ausrechend. Auf diese „Brutalo-Unschärfe“ des Hintergrundes wie ihr sie von Vollformatkameras kennt stehe ich nicht so wirklich, die meisten Fotografen blenden sowieso etwas weiter ab und somit habt ihr keinerlei Unterschiede in der Freistellung.

Euer Ray Getty