Test Panasonic Lumix GX800

Panasonic Lumix GX800

Jawoll, heute ist die Lumix GX800 (GF9) aus dem Hause Panasonic bei mir angekommen. Diese kleine 4k-Kamera wird uns bei unserer Reise nach Amsterdam als kleine Travel- und Vlogging- Cam begleiten.

Bei dieser neuen GX800 handelt es sich um die Variante im braun/orange Leder-Look. Die kleine Edel-DSLM mit MFT-Sensor wird uns in zwei Monaten auf unserer Reise nach und in Amsterdam und im kommenden Jahr nach Norwegen als Vloggin-Cam begleiten.

Bisher wurde dieser Posten der Reise- und Vlogging-Cam von der Nikon Coolpix A900 ausgefüllt, doch die GX800 bietet wesendlich mehr Vielfalt und Qualität, bedingt durch den Objektiv-Mount und den größeren Bild-Sensor.

Als Hauptkamera begleiten uns auch weiterhin die Nikon D7100, die Panasonic Lumix G70 und die Olympus OMD EM10.

60p der GX800 vs. 50p der G70

Die Panasonic Lumix GX800 ist ein gutes Beispiel dafür, das es sich lohnt die Datenblätter genau zu studieren, denn sie ist die einzige Lumix G-Kamera im mittleren Segment die ganze 60 progressive Bilder pro Sekunde im Videomodus schießen kann (60fps).

Das nächst größere Schwestermodell die Lumix GX80 besitzt lediglich 50p, die G70 besitzt ebenfalls nur 50p und sogar die teure GX8 besitzt nur 50p. Die höhere Framerate erscheint erst ab der Modellausführung der Panasonic Lumix G80/G81 im System.

Aber wozu das ganze? Ich sage nur Slowmotion! Die Zeitlupen bzw. Slowmotions sind sehr beliebt, denn sie verleihen dem Videomaterial einen professionellen Touch und sehen zudem wirklich toll aus.

Slowmotion mit 60p?

Natürlich können mit den 50p der Modelle G70,GX80 und GX8 schöne Slowmotions erstellt werden, jedoch kann die Bildrate von 50p höchstens halbiert (50%) werden, um auf die typischen 24p Kinolook zu kommen. Das ist schon ganz nett. Die Lumix GX800 kann die Bildrate jedoch um 60% reduzieren, also ein Gewinn von 10%, um auf den 24p Standard zu gelangen. Sie bietet also mehr Slowmotion-Potential auch wenn es nur 10% sind.

Nachteile

Etwas nachteilig ist jedoch, das die GX800 keine speziellen Bildprofile wie das bekannte Cinelike Dynamisch oder Cinelike Video anbieten kann, die unter den Videografen so beliebt sind. Genau genommen ist dies aber kein Beinbruch, denn es handelt sich letztendlich nur um Bildprofile die kontrastarm und stark entsättigt sind, diese Parameter lassen sich auch leicht in den bestehenden Profilen einstellen.

Tipp | Der Artfilter „Fantasie“ erledigt diese Aufgabe perfekt und kann als Ersatz für Cinelike D und Cinelike V dienen.

Fazit

Die Panasonic Lumix GX800 ist die kleinste G-Kamera die für knapp unter 500,- EUR einen 60p-Modus anbietet. Es können tolle Zeitlupen in der Nachbearbeitung erstellt werden, die das Videomaterial deutlich aufwerten können. Gerade in Verbindung mit einer Festbrennweite zum, Beispiel 25/45mm F1.7, bietet das Material eine wunderschöne Freistellung und einen grandiosen Cinema-Look.
Verzichten muss man lediglich auf ein dediziertes Bildprofil das viele Videografen so schätzen aber dies ist kein Manko, denn es geht um die Botschaft die in einem Video transportiert werden soll und nicht um die Farbwerte.

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