4 Transitions for mobile Vlogging

In-Camera-Transitions sind grundsätzlich Überblendungen von einer Szene in eine folgende Szene. Im Gegensatz zu Bildübergängen die durch Software erstellt werden können, geht es hier um manuell Transitions die man leicht mit der Hand oder ähnlichen Dingen vor Ort leicht und effektvoll herstellen kann.

Der Vorteil dieser Überblenungen ist, sie sind nie langweilig, sehen immer anders aus und funktionieren zunächst ohne Software und PC. Damit sind diese Transitions ideal für das tägliche Vlogging oder den Reise-Vlog geeignet. Die einzelnen Takes können später mit einfacher oder kostenloser Schnittsoftware zu einem Film zusammengeschnitten werden und enthalten dann kreative Überblendungen in den einzelnen Szenen.

  1. cover Lens
  2. Roll
  3. Super Zoom
  4. Shake
  5. Spin width Ankerpoint
  6. Spin widtout Ankerpoint
  7. Jump cut
  8. Up/Down tilt

Cover Lens

Im deutschen bedeutet es so viel wie „die Lense abdecken“ und genau dies wird gemacht. Deckt am ende der Szene Ihr die Linse der Kamera einfach mit den Händen, einer Mütze oder einem Tuch ab, dann kann die Aufnahme gestoppt werden.

Deckt die Kameralinse erneut ab bevor die Aufnahme beginnt und startet den nächsten Video-Take. Im Schnittprogramm können das Ende und der Anfang der beiden Takes miteinander zusammengeschnitten werden.

Eine kleine Überblendung der beiden Takes mit der kleinsten Überblendzeit in der Software reicht schon aus um die Illusion perfekt zu machen.

Tipp | Eine Sonnenblende vor dem Objektiv ist durchaus ratsam, damit keine Fingerabdrücke auf der Linse des Objektivs entstehen.

Roll

Beim Roll wird die Kamera auf einen festen Fluchtpunkt ausgerichtet und dann um die eigene Längsachse des Objektivs gedreht. Wichtig ist, das bei allen Szenen die Drehrichtung gleich bleibt, etweder gegen den Uhrzeiger- oder im Uhrzeigersinn.

Super Zoom

Der super Zoom ist nicht wirklich das nach was es klingt. Im wesentlichen wird mit einem offenblendigen Objektiv ein Motiv fokussiert. Mit einem beherzten Schritt vorwärtz wird das Motiv quasi herangezoomt. Im Zoom zwischen den Szenen liegt der Schnittpunkt.

Shake

Eine Überblendung durch senkrechtes schütteln der Kamera.

Spin

Beim Spin kann man sich mit der Kamera um die eigene Körperachse drehen und hier die Überblendung schaffen. Der Anwender bleibt allerdings im Bild.

Alternativ kann man auch einfach nur die Kamera um die eigene Achse drehen, um den Anwender kurzzeitig verschwinden zu lassen.

Jump Cut

Diese Transition benötigt einen festen Standort für die Kamera. Der Anwender verlässt den Raum oder verschwindet hinter einem Gegenstand, um sofort erneut mit zum Beispiel anderen Klamotten aufzutauchen.

Up/Down Tilt

Im Gegensatz zum Shake ist diese Transition schonender für die Kamera. Die Kamera wird dabei wahlweise nach oben oder unten geneigt, ähnlich wie der Spin.

Simple Cut

Zwei Szenen die mit zwei Cameras aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen wurden.

Tipp | Bei einigen waghalsigen Manövern mit Kamera und Objektiv sollte man durchaus etwas Vorsicht walten lassen, um auszuschließen das Bildstabilisatoren Schaden nehmen. Ideal sind daher Kameras und Objektive ohne mechanische Stabilisierung.

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